Beiträge von Urs

    Hallo Dieter


    Ist ja auch meine Schuld. Diese "letzte Minuten"-Murckse gehen in der Regel schief. Daraum habe ich ja auch den Addonslinker auf den Dropboxordner verwiesen.

    Ich werde die entsprechenden Ordner der Dropbox nun (wie alle anderen auch) in ein separates Verzeichnis kopieren. Die Pflege dieses Verzeichnisses erfordert dann halt mehr Arbeit, aber so ist es nun mal.

    Schwamm drüber, ich habe meinen Ärger innerhalb kurzer Zeit mit einem Whisky und einer Miles Davis Platte abgekühlt ...


    ... so geht das. 8)

    Was mir schon immer auf den Senkel ging: Mit der Maus am G1000 zu fummeln, wärend der Flieger rüttelt und schüttelt, kräftig unterstützt durch FSRealistic und TrackIR.

    Ein G1000 nachzubauen, mit Tablet und Co., kommt nicht in Frage, da zu umständlich und zu unflexibel. Dann habe ich ein kleines Kästchen entdeckt, das sich programmieren lässt, mit individuell belechteten Tasten, die kleine "Bildschirmchen" sind:


    Das "Stream Deck" von Elgato.


    Nicht billig (190 sFr.), aber gut. Damit das Teil mit dem FS redet, brauchts dafür sogenannte Profile, erhältlich in grosser Zahl und Ausführungen auf flightsim.to, auch ein G1000. Was es dafür aber auch noch braucht ist die Software "Axis and Ohs" von Lorby, sammt Plugins, und der will dafür auch noch einen Zwanziger. Dann ist eine kleine Bastelei angesagt, aber mit Erklärbär-Videos auf YT schnell erledigt. Das Resultat:


    Gut erreichbar, quasi als Erweiterung der Tastatur, steht jetzt das Stream Deck, konfiguriert vorerst auf die Kodiak (weiter Profile für viele Flugzeuge erhältlich) und wärend des Fluges ist das G1000 mit allen Schikanen bequem per Tastendruck zu bedienen. Ebenfalls per Taste lassen sich alle anderen Systeme der Kodiak (oder andere Flieger) schalten.


    Der grosse Vorteil an der Sache: Viele Flugzeuge sind inzwischen so programmiert, das Hardwareknöpfe am Joystick, Throttle und Co. nicht mehr funktionieren. Beispiel sind die dreistufigen Landelichtschalter, Fuelpunps oder Turbinenstarter mit "links-rechts"-Funktionalität.

    Der zweite Pluspunkt: Die Flexibilität durch "Profile", die fast alle Flugzeuge in meinem Hangar abdecken. Die 32 Tasten (viel mehr durch "Untermenus") ersetzen ein ganzes Arsenal von Hardware wie Saitekpanels etc.


    Nachteile: Ja, es kostet eine Stange Geld und etwas Bereitschaft, sich mit der Materie zu befassen. Also nix mit "plug and play".


    Also für mich haben sich die Kosten gelohnt und die Freude an Glascockpits ist nun etwas grösser geworden.

    Habe die Hahnweide eben virtuell besucht. Sehr schön gemacht, es richt förmlich nach Thüringer Würstchen ...


    ... nur die schöne Catalina war nicht da. ;)

    Im Marketplace erhältlich, von //42 (Parallel 42), den Machern der Kitfox: "Campout". Kostet aber nicht wenig, habe dafür CHF 25 gelöhnt. Das kleine Tool ist es aber wert. Damit lassen sich Zelte, Stühle, Kühlbox und sonstigen Campingplunder rund ums abgestellte Flugzeug platzieren. Geöffnet wird das Tool per Menubar im laufenden Betrieb, die Objekte werden platziert und abgespeichert. Per Schaltfläche lassen sich die Utensilien wieder "einpacken". Das gespeicherte Camping-Set gilt für das jeweilige Flugzeug, überall, weltweit.



    VNRP_Camping.jpg?dl=1


    Laut //42 wird das Tool in Zukunft weiter ausgebaut.

    Es ist mit 25 Ocken nicht gerade billig, aber ich habe schon für blöderes Geld ausgegeben. Mir gefällts, die erfolgreiche Landung im Busch kann nun im Campingstuhl bei Lagerfeuer, Fleisch und Bier gefeiert werden ... 8)