Beiträge von KlausM

    Hallo liebe Kollegen,


    ich hatte heute leider nur kurz die Gelegenheit, mal ein paar Platzrunden mit der Flight1 Payware C-152 zu fliegen auf "meiner" Hahnweide. Also REAL GERMANY von Aerosoft und Hahnweide von den VFR-Airfields von CR-Software.


    So im groben ist das Flugmodel OK. In real ist allerdings die Reaktion auf das Höhenruder sehr viel direkter und nicht so schwammig.
    Auch die Leistung ist etwas besser im Original.
    Was gar nicht stimmt ist das Abfangen, bzw. beim Start das Vorderrad entlasten.
    Wenn ich lande muss ich zuerst auf dem Hauptfahrwerk aufsetzen, d.h. Höhenruder dann voll ziehen und nach dem Aufsetzen voll gezogen halten, dass das Bugrad entlastet wird.
    Dieses ist mir nicht (oder vielleicht noch nicht) gelungen.
    Gestern hatten wir eine ziemlich aufgeweichte und tiefe Piste, da muss ich bereits bei ca. 40 kts das Höhenruder soweit ziehen, dass der Flieger nur noch auf den 2 Haupträdern rollt, aber nicht zu stark, so dass man noch abheben kann !! Man sitzt im Flieger und schaut eigentlich ein bisschen in den Himmel, weil die Nase des Fliegers schon nach oben gestellt ist.
    Das macht man beim Landen genauso.
    Aber denoch ist die Flight1 ganz ordentlich nachempfunden, wenn man den update 3.2 aufgespielt hat.


    Ach übrigens zum Nachfliegen:


    Reisegeschwindigkeit, ökonomisch (wie wir sind): Drehzahl 2.300 U/min
    in der Platzrunde: 2.200 U/min
    Ende Gegenanflug Hahnweide 31: ca. 1.700 U/min, ab hier Geschwindigkeit, dann Höhe langsam abbauen.
    Ende Queranflug Hahnweide 31: ca. 1.500 ft Höhe und auf 1.500 U/min drosseln und eindrehen ins Endteil.
    ca. 200m vor der Schwelle Drehzahl ganz auf Leerlauf drosseln, rechte Hand ist während der gesamten Platzrunde immer am Gashebel (die Linke fliegt, die Rechte arbeitet !), so dass man bei Bedarf eingreifen kann.

    Tag 7:


    man bin ich erledigt heute !!
    Wetter war ideal, sonnig, windlos, die 31 in Betrieb, aber wieder viel Segler vor der Schwelle der 31.
    Alles normal begonnen, den ersten 6-Pack geflogen, gelingt sehr ordentlich, mein Lehrer zufrieden. Er greift jetzt nicht mehr ein und ich darf/muss/soll alles alleine machen.
    Die "blöden" Segler irritieren einen ungemein, obwohl man eigentlich darüber schwebt, jedoch fliege ich immer ein bisschen höher als sonst an.
    Danach Kaffee und Wasserpause, man verliert ordentlich Wasser durchs Schwitzen.
    Den Kaffee halb geleert steht mein Lehrer da, viel früher als sonst, wir wollen noch einen 6-Pack fliegen. OK, ich schütte meinen Cappuchino schnell rein und ab zum Flieger.
    Der 2. 6-Pack ist ordentlich bis manchmal nicht so ideal, jedoch bekommen ich den Flieger immer runter, manchmal etwas härter, manchmal ein kleiner Bocksprung und die Segler irritieren !
    Nach der Landung freue ich mich auf Erholung, jedoch sagt mein "gemeiner" Fluglehrer, ich solle vorne auf dem Taxiway anhalten und ein anderer Fluglehrer würde mal mit mir Fliegen.
    Uuups, jetzt wurde mir erst klar, das ist der vorgeschriebene Crosscheck vorm ersten Soloflug.
    Man war ich aufgeregt, OK, alles wie sonst ? Nein, am Boden durfte ich, obwohl noch nie selber gemacht, auch den Funk "überraschend" übernehmen:


    "Hahnweide Info, D-EFDN", "Hahnweide Info, D-DN", "D-DN Schulungsflug, erbitte Startinformationen", "D-DN, die 31 links ist in Betrieb, Start nach eigenem Ermessen", "die 31 links, Start nach eigenem Ermessen, D-DN".
    Dann musste ich quer über die 31 rechts taxeln, um dem Matsch und den Seglern zu entgehen.
    Aufgestellt, letzter Check und Vollgas. Platzrunde war OK, langes Endteil habe ich wegen eines in die Piste reichenden Seglers höher geflogen, abgefangen und wollte wieder durchstarten, da brach mein Crosschecker aprupt ab und bremste nach Leerlauf. Wir waren beim Landen bis zur Hälfte der Piste gekommen und danach darf als Flugschüler nicht mehr gestartet werden, das wusste ich jetzt auch und man lernt ja nie aus !!
    Wieder vorgetaxelt und 2 weitere Runden geflogen, die so einigermassen waren, aber nicht so, wie bei meinem "fliegerischen Ziehvater", den ich gewohnt war.
    Aber ich konnte so landen, dass alles im grünen Bereich gewesen wäre, nur nicht so lehrbuchmässig. Mein Abfangen war wellenartig und nicht schön in einer Linie.


    OK, zum Hangar getaxelt, Maschine wollte ich gerade zum Abstellplatz schieben, kommt mein Fluglehrer, ach bitte tanken sie doch mal voll, wir wollen nochmal los !!
    Was, keine Pause ?
    Jetzt wurde mir so langsam klar, dass die das alles schon ausgeheckt hatten und den KlausM einem Belastungs- und Stresstest unterzogen.
    OK, Schluck Wasser, Tanken, 5 min Ausruhen und ab zur Gefahreneinweisung.
    Die ist, wie der Crosscheck, zum Solofliegen vorgeschrieben.
    In Richtung Reutlingen, meine 2. Heimat, 3.500 ft.
    Erst 45° Vollkreise fliegen, gar nicht so leicht, wenn man schon gut gestresst worden ist. Dann Power-On und Power-Off Stalls.
    Beim Ersteren Maschine mit Gas 45° Steigflug bis der Stallwarner angeht, ja kein Querruder mehr, nur mit Seite ruhig halten, die C-152 sinkt einfach über die Schnauze ab und man kann bequem einen Sackflug mit ca. 35 kts fliegen, dann schnell Andrücken, Fahrt aufnehmen, stabilisieren.
    Beim Power-Off Stall Vergaservorwärmung ein, Motor Leerlauf, Höhe halten, d.h. immer mehr ziehen bis der Stallwarner kommt, ja wieder kein Querruder, wenn sie anfängt zu Rütteln, Power-Pitch-Vergaservorwärmung aus, genau in dieser Reihenfolge.
    Also Vollgas, Andrücken, Vergaservorwärmung ein und sanft Abfangen.
    Danach war Schnellstflug durchführen angesagt. Normale Reisegeschwindigkeit ist ca. 90 kts. Jetzt durfte ich die Maschine Andrücken, mit Drehzahlkontrolle (Motor nicht über 2.500 U/min) bis der Fahrtenmesser kurz vorm roten Bereich war, bei 145 kts ganz sanft Abfangen, Vollgas und den Schwung zum Steigen verwenden.
    Das macht Spass, die Erde rast einem entgegen, ca. 280 km/h sind auch kein Pappenstiel.
    Danach zum Abschluss noch Ausweichmanöver fliegen.
    Wenn zwei Maschinen auf gleicher Höhe aufeinanderzukommen und man wird nicht gesehen, beherzt, blitzschnell Quer- und Seitenruder stark links und nach unten sehr steil Wegdrücken, gleichzeitig Vergaservorwärmung ein, Leerlauf.
    Hui, das geht ab wie´s Zäpfle, Achterbahn, schööön.
    Sanft Abfangen, Drehzahl anpassen, Vergaservorwärmung raus.
    Dies gefiel mir sehr, gleicht es doch dem Abtauchen eines Militärfliegers aus der Formation.
    Zum Schluss sollte ich noch in den Genuss einer Umkehrkurve kommen, jedoch wurde die Zeit zu knapp und das machen wir das nächste mal wie auch das Trudeln aus 6.000 ft mit Abfangen.
    Zurück zum Platz, gelandet, abgestellt, geputzt (also Scheiben, Propeller und Flügelnase) und zum Pilotenbuch Ausfüllen in unseren Vorbereitungsraumn gesetzt.
    Da kam noch mal mein Lehrer kurz vorbei und lachte und fragte: "So, haben wir sie heute a bissle gestresst ?" Ich sagte ja, aber es hätte ja auch Spass gemacht und deswegen sei ich ja hier !!
    Dass ich im 2. 6-Pack schlechter geflogen bin als im Ersten und dass ich beim Crosscheck auch schlechter geflogen bin sei normal. Konzentration lässt nach, beim Checker will man alles zu gut machen, auch das sei alles normal.


    Ich war danach gut ausgepowered und realisierte eigentlich erst jetzt, dass dann wahrscheinlich in Kürze mein erster Soloplatzrundenflug ansteht, wenn das Wetter mitspielt, Hiiilfe, ich wollte es ja so !!!
    Nee, im Ernst, ich traue mir nach jetz 49 Landungen und 8:40 h dies mir zu, wenn wir davor nochmal ein 6-Pack fliegen.
    Schaun mer mal, am Donnerstag geht es weiter.

    Heute sind wir 9.45 Uhr nach Heubach zum Platzrunden schrubben gestartet, weil dort eine 750 m lange Asphaltbahn ideale Bedingungen bietet und der Wind heute aus 260/10 kts genau passte zur 25.
    Um diesen Überlandflug nicht einfach "sinnlos" abzufliegen, machten wir davor ein kleines Briefing über terrestrische Navigation, d.h. ich sollte heute mit der ICAO (sprich: ikeio) Karte vom Platz weg nordöstlich mit Kurs 045 fliegen, westlich an Göppingen vorbei bis zur Bahnlinie Stuttgart-Aalen, welche 2-gleisig in der Karte eingezeichnet ist. (rechts vom Ortsnamen Schwäbisch Gmünd die 2-gestrichene schwarze Linie).




    Da ich diese Gegend relativ gut kenne, war es kein Problem, mich zu orientieren. Wir hatten ausgemacht, dass ich alles selber entscheide. Nachdem wir GP passiert hatten, sah ich schon Schwäbisch Gmünd (links davon Lorch, den Wohnort meiner Söhne).
    An der B29, sprich auch Eisenbahnlinie angekommen, östlich abdrehen und in 3.000ft (3.500 ft war ausgemacht, aber nicht fliegbar wegen Wolken) südöstlich den Platz suchen. Das VFR-Merkmal bei guter Sicht ist der Funk-Turm auf dem glaube ich Rosenstein, den ich schnell fand. Davor im Dunst erkannte ich die Piste und meldete es meinem Lehrer.
    Laut Anflugkarte


    http://www.airports.de/de/airport/airpor...tz/details.html


    macht man hier immer einen Anflug von Norden her (schwarzer Pfeil). Nach Anmelden am Platz drehte ich in den Gegenanflug zur 25. Wie ihr seht, alles sehr eng und schnell im Ablauf. Mein Lehrer wies mich ein und ich landete das erste mal auf so einer "grossen" Piste. Toll, wieviel Platz man da hat im Vergleich zur 25 bei uns am Platz !!
    So floge ich einen Sixpack, der jedesmal besser gelang. Das Einteilen gelingt mir fast immer gut und ich merke jetzt schon, nach den paar Stunden, dass man das recht schnell in den "Arsch" bekommt. Beim Landen half mir mein
    Lehrer ein bisschen, ungewohnt, dass ich soviel Zeit zum Schweben habe.
    Nach einer Kaffeepause habe ich meine Landegebühren von 39.- € für 9 Landungen bezahlt auf dem Turm, danach Abflug zu einem 3-er Pack Platzrunden, welche bei der letzten Landung sehr gut ging, nur mit mentaler Hilfe !!
    Mein Lehrer sagt, man braucht ca. 50-60 landungen unterm "A...", dann macht es klick und man kann es im Schlaf. Da habe ich mit meinen 26 Landungen ja noch Zeit zum Üben.


    Den Rückflug sollte ich wieder wie auf dem Hinweg nach Karte auf dem Kniebrett abfliegen.
    Ich sah, dass auf dem VOR-Panel 112.50 gerastet war, das ist das VOR TANGO, südlich von Stuttgart. Ich fragte, ob ich mal nach VOR fliegen darf. Na klar, wo es denn sei ? Auf unserer 1 Uhr Position, das passte ! Dann haben wir den Empfang getestet, was man zur Sicherheit immer 2 mal abhört. Dann habe ich den OBS-Wähler eingedreht und ein Kurs von 60 ° kam heraus !!!???
    Mein Lehrer, komischer Kurs, was ? Oh, FROM war eingestellt, also schnell auf TO und der Kurs war 240.
    Nach kurzer VOR-Verfolgung dreht ich wieder auf 225, unserem Kurs zum Platz.
    Dort eindrehen zur Standardplatzrunde 25 (immer die Schmalste !!), weil auf der 31 Seglerschleppübungen und Seglerplatzrunden geübt wurden.
    Nach einem viel zu hohen Queranflug drosselte ich den Motor voll und drückte mit 30 ° Klappen ordentlich, kein Problem.
    Ausrichten, schön arbeiten mit Quer- und Seite, immer arbeiten, du fliegst die Maschine, nicht die Maschine mit dir, hilft mir mein Lehrer und ich lande ordentlich, zwar mit einem ganz kleinen Hüpfer, denn ich aber gut abgefangen habe.
    Zurück vor den Hangar.
    Etwas erschöpft, das gebe ich zu, aber es hat mal wieder riesen Spass gemacht.
    Mein Lehrer ist sehr zufrieden und hat später im Fluglehrerzimmer vorm Schulleiter und Stellvertreter zu denen gesagt, dass er aus mir einen sehr guten Piloten machen werde, ich würde ja eh ein bisschen hexen !!
    Ich muss es nochmal betonen, dass mir die Kenntnisse des Simulatorfliegens immer wieder helfen Zusammenhänge schneller zu kapieren, man kennt die Terminologie, auch das Navigieren (was man eigentlich erst nach 15-20 h übt) nach Karte und VOR ging gut, wobei meine Ortskenntnisse hier ein grosser Vorteil sind, in fremdem Gebiet wäre es viel mehr Stress.


    Was morgen auf dem Programm steht ? Auf jeden Fall PRS=Platzrunden schrubben, ich werde berichten.

    Gestern war ich der einzige Schüler, wegen dem schlechten Wetter, Wind, niedere Wolken, z.T. Niederschläge.
    Erst durfte ich alleine Tanken, dann waren wir erst 1 h auswärts zum 45° Kurven, Stall aus Vollgasüberziehen (45° Anstellwinkel, ziehen bis der Stallwarner kommt, sanft Abfangen), Langsamstflug, bestes Steigen, steilstes Steigen u.v.m zu üben.
    Danach Kaffeepause, Erholung.
    Dann auf der "kleinen" 25 Sixpack Platzrunden geschrubbt. Da geht der Anflug wie zur 31, jedoch der Gegenanflug bis zur Autobahn, an der entlang, dann Eindrehen.
    Das ist wirklich die Hardcorepiste, noch anstrengender als alle Anderen hier.
    In GoogleEarth gut zu sehen, nur ca. 12 m breit, zum Ende des Asphaltes hin (Hälfte der Bahn) fällt sie ab. Das heisst, als ich etwas zu weit mit dem Aufsetzpunkt war und an der höchsten Stelle aufsetze, sprang sie sachte 1 m in die Höhe, durch das Gefälle aber waren 3 m Luft unter mir, also weiter Höhenruder ziehen und abfangen (ja nicht Drücken, weiter abfangen um Strömungsabriss zu erreichen).


    Mein Lehrer war gestern sehr zufrieden mit mir, meine Einteilungen gelingen dank Flusierfahrung ordentlich, habe bei meinen jetzt knapp 20 Landungen noch keinmal die Piste nicht getroffen, also in Querrichtung.
    Ich durfte 3 Runden ganz ohne Hilfe und Kommentare fliegen, nur beim Aufsetzen gab es kleine Hilfen, weil es auch windig war. Kommentar meines Lehrers: wenn du es auf der Horrorpiste kannst, sind die anderen ein Kinderspiel.


    Heute mittag wollen wir entweder nach Heubach oder Schwäbisch Hall, dass ich auch mal auf einer richtigen, grossen Piste landen lernen kann, um so mehr Zeit für die Feinheiten im Endteil zu haben. Also erst Überlandflug mit Übungen, dann Platzrunden.

    Gestern war sehr mieses Wetter, aber trotzdem Maschine gecheckt und ab zum Platzrunden üben.
    Heute war die berüchtigte kurze, abfallende 25 in Betrieb. Mann ist die schmal, am Anfang Asphalt, dann nach der Hälfte Gras.
    Start wieder alleine, neue Platzrunde links, bisher noch nicht geflogen, also Markierungen merken, quadratisches Feld, links eindrehen, Gartensiedlung, davor links eindrehen, Hochhaus, vor der Autobahn links eindrehen, usw.
    Das Eindrehen zum richtigen Zeitpunkt gelingt mir bisher ordentlich, bei der 1. Asphaltlandung unterstützt mich mein Lehrer, touch down und durchstarten.
    Nächste Landung habe ich fast alleine gemacht und das bei widrigsten Verhältnissen, Regen, Nässe, kaum Sicht.
    In der 3 Runde kommen wir nicht mal mehr auf die 1.800 ft Platzrundenhöhe, Wolken und Regen zu tief, es prasselt sogar in 1.600 ft auf uns ein, Abbruch der heutigen Session, ich kann meine Orientierungspunkte nicht mehr sehen.
    Also lande ich selber wieder und bremse dann auf Gras vorsichtigst ab, drehe die Maschine mit Schwung und gebe fast Vollgas, dass wir nicht einsinken und festsitzen.
    Im Hangar schaue ich in der Werkstatt unserem Mechaniker über die Schulter und lasse mir den Motor einer C-172 erklären.
    Nach Warten und Kaffeetrinken Entscheidung für Abbruch, das Wetter wird nicht besser, schade.


    heute das Gleiche, keine Chance zum Fliegen, Wolkendecke stabil z.T. auf 1.500 ft Höhe !!

    Hallo Urs,


    gerne stelle ich mich zur Verfügung, aber ihr könnt das doch genauso, nur kann ich es jetzt mit real vergleichen.



    Habe heute das Tanken gelernt, habe über dem Wohnort meiner Freundin (sie hat es sogar gemerkt, dass da einer rumturnt) Vollkreise und Steilkurven geübt, Standard Steig- und Sinkkurven als letzte Vorbereitung für die Platzrunde.
    Schon komisch, früher habe ich für eine Standardkurve z.T. das Höhenruder mitverwendet. Beim richtigen Einkurven ist das Höhenruder nicht notwendig !!


    Dann gings zurück, landen, Pause zur Erholung.
    Danach, bei 32° C Sixpack Platzrunden, das machte Spass. Heute war die 13 in Betrieb, also genau andersrum als der Standard, nämlich rechts, die kannte ich noch nicht.
    Ich flog den Start fast alleine, Steigflug, Einlenkpunkte hat mir mein Fluglehrer eingepläut, dann Landung, durchstarten durfte ich selber und dann durfte ich komplett ohne seine Hilfe es mal versuchen.
    In etwa so:


    -Vollgas-Bugrad entlasten mit ca. 50 % gezogener Höhe bis ca. 55 kts-etwas mehr ziehen-abheben-kurz nachdrücken zum Fahrt aufholen-Steigflug mit 65 kts-an der Querstrasse Steigkurve rechts Querabflug-bis zur Einlenkmarkierung Gegenanflug weiter steigen mit 65 kts-Einlenken in Gegenanflug-bei 1.500 ft Klappen einfahren-Steigen bis Platzrundenhöhe 1.800 ft-Steigflug ausleiten-drosseln auf 2.300 U/min-Geschwindigkeit aufnehmen 90 kts-Horizontalflug ca. 15 s bis zur Schwelle der Landebahn vom Gegenanflug ausgesehen-Vergaservorwärmung ein-Drosseln auf 1.900 U/min-Höhe ziehen zum Geschwindigkeit abbauen-Landeklappen 10 °-rechte Sinkkurve einleiten in Queranflug mit Luftraumkontrolle-Funk macht noch der Lehrer-65 kts halten-Klappen 20°-Auf Schornstein einer Fabrik zuhalten-und schon den Eindrehpunkt ins Endteil abschätzen-Drosseln auf 1.500 U/min-Eindrehen-Klappen 30°-wenn es einigermassen gut geschätzt war mit Quer- und Seitenruder die Mittellinie der Bahn anvisieren-ca. 350 m vor der Schwelle komplett drosseln-mit Höhe den Sinkflug koordinieren-wenn möglich kurz vor der Schwelle in ca. 5 m sanft abfangen (das kostet Überwindung, das Höhenruder soweit zu ziehen)-kurz vorm Aufsetzen mit den Heckrädern Höhenruder weiter ziehen bis an den Anschlag und Halten-mit Seite die Richtung austarieren (Grasbahn)-Klappen 10°-Vollgas-Vergaservorwärmung aus- und auf zur nächsten Runde !!
    Ihr glaubt nicht, wie man da beschäftigt ist. Ich war klatsch nass geschwitzt. Die letzte und härteste Landung habe ich ganz alleine gemacht mit kleinem Wiederabheber.-Kommentar meines Lehrers: das hält sie schon noch aus !!
    Alles in allem war mein Fluglehrer und ich sehr zufrieden und die Flusierfahrung hat mir hier weitergeholfen, Einteilung war bis auf einmal etwas den Queranflug überzogen immer so, dass wir reingekommen sind. (und das in meiner 3 Stunde).


    Danach zum Hangar getaxelt und Maschine eingeparkt, macht Spass.


    Fazit: ich war fix und alle danach (obwohl ich heute morgen um 6.45 Uhr schon 2 h mit dem Mountainbike unterwegs war und > 500 Höhenmeter geraspelt habe !! Danach brauchte ich die Erholung und viel Trinkwasser. Mein Fluglehrer hat es geschafft, mich immer mehr zu belasten von Runde zu Runde ohne dass ich es gemerkt hatte, er macht das echt klasse.
    Morgen geht es dann weiter mit 6-Packs, 6-Packs, 6-Packs !!

    So, nun habe ich mal wieder Zeit.
    Die ersten 2 Flugstunden sind geschafft, ich war es gestern auch.
    Flugzeugcheck mache ich komplett alleine, Tanken darf ich nächste Woche lernen !
    Haben jetzt gleich in der 1. Stunde schon Trimmübungen und Standardkurven gemacht.
    Gestern sind wir 2 mal los. Erst 1 h mit Standardkurven üben, Rollen ohne Kurs- und Höhenverlust, also links bis 30°, gerade stellen, rechts 30° Rollen. Ist am Anfang garnicht so einfach und man braucht vielmehr Seitenruder als im Flusi !
    Das Geheimnis ist das gleichzeitige Koordinieren der Ruder.
    Nun, zum Schluss hats ordentlich geklappt. Dann übte ich nochmal Kurven und danach koordinierte Steig- und Sinkflüge.
    Gezeigt wurde mir der Strömungsabriss im Langsamflug und das Abfangen.
    Nach dem Platzrundeneinflug, den ich selber steuerte, Landungseinteilung nach Anweisung, bei der Landung "fühlte" ich mit.
    30 min Pause, die ich auch brauchte, nette Unterhaltung mit meinem Fluglehrer.
    Danach erneuter Start, den ich wie zuvor schon fast allein mache.
    Nochmal ein paar Kurven üben dann musste ich koordinierte Steigkurven und Sinkkurven zu fliegen. Also 500 ft steigen, links mit 70 kts mit 20° Neigung, ausleiten, horizontal, das gleiche auf Anweisung rechts, abwärts, usw.
    Und immer dran denken beim Sinkflug Vergaservorwärmung ein, auf 1.900 Umdrehungen drosseln, danach alles wieder umgekehrt.
    Das kostet die ganze Konzentration und man ist so beschäftigt, dass man um sich herum nicht alles mitbekommt. Gut, dass der Fluglehrer den Luftraum beobachtet !
    Nach 10 min üben gelingen mir diese Dinge ordentlich, so dass ich den Einflug in die Platzrunde komplett selber nach Anweisung fliege. Die Landung habe ich fast alleine erledigt.
    Ich war zufrieden, mein Fluglehrer auch, so dass ich ab Montag, wenn ich das heute Gelernte wieder Abrufen und Fliegen kann, mit dem Platzrundenschrubben beginnen darf.
    Man merkt sehr schnell, dass man den Kopf auch wieder freier bekommt, wenn man die Ruderbewegungen dann schon intuitiver macht. Das ist wie beim Autofahren lernen, am Anfang mit hochrotem Kopf verkrampft in der Kiste, nach 50.000 km lässig relaxed mit Radio und netter Beifahrerunterhaltung.


    Mein Fluglehrer hat die Gabe bestimmte Abläufe mit kleinen Erlebnissen zu garnieren, so dass man später immer eine Eselsbrücke hat und sich an das zu Tuende besser erinnert. Naja, er hat auch schon so viele Piloten ausgebildet, dass er mit deren Bildern mehrere Alben füllen könnte !
    Bisher macht es grossen Spass, man hat, wenn man Fusspedale im Flusi hat, schon Vorteile beim Fliegen und Taxeln, letzeres mir keine Probleme bereitet.

    Mein Fluglehrer ist ein alter Haudegen, > geschätzte 60 Jahre, war beruflich Hubschrauberlastenflieger (Holzabtransport u.v.m.) und kann glaube ich blind fliegen !!
    Er war doch positiv erstaunt, was man als jahrelanger Flugsimulatorfan schon alles so weiss und auch die erste Flugstunde, in der man nur einen Spassflug macht, nutzen wir bereits für Trimmübungen.
    Ich war ganz stolz, weil er mich lobte, dass ich die Maschine ohne Probleme auf Kurs, Höhe und Horizontausrichtung halten konnte. (habe ja allerdings ca. 3 h Flugerfahrungen mit Fluglehrer neben mir).
    Auch eine 180° Kehre gelang ordentlich.
    Ich durfte ausser Start und Landung alles selbst fliegen.
    Zuvor durfte ich zum Rollhaltepunkt taxeln, dank Fusspedale vom Flusi eine recht gerade Sache und nicht Zick-Zack wie andere Anfänger ohne Flusierfahrung.
    Ich lernte am Boden zuerst den Komplettcheck der Maschine, den ich heute Mittag alleine machen darf, mit Tanken.
    Was die Orientierung in der Luft angeht habe ich grosse Vorteile, weil ich die Gegend durchs Biken gut kenne, und durch die Real-Germany Süd im Flusi, ist tatsächlich eine grosse Hilfe, klasse.
    Ansonsten habe ich einen sehr guten Eindruck der Mororflugschule bisher gewinnen können, sehr penibel, sehr genau. (Checkliste in Lufthansamanier abarbeiten).
    Ich werde weiter berichten.

    Hallo liebe Backcountry Pilots,


    Ein Traum wird wahr, jetzt wird es ernst für mich. Ich war heute beim Medical-Check, alles bestens.
    Ab nächste Woche beginne ich mit der PPL(A) JAR FCL in einer privaten Motorflugschule auf der Hahnweide bei Kirchheim.


    http://www.motorflugschule.info/


    Werde in den nächsten 3 Wochen in meinem Urlaub, so das Wetter mitmacht, ca. 20 praktische Stunden auf der Cessna 152 F hinter mich bringen.
    Theorie en bloc Ende November, theor. Prüfung hoffentlich Mitte Dezember.


    Deshalb werde ich wohl in den nächsten Monaten nicht immer an Onlineflügen teilnehmen können, weil ich büffeln muss !!


    Also drückt mir die Daumen, dass es der eingefleischte Online-Flieger auch zum richtigen Schein schafft !!

    Hallo Dieter,


    herzlich Willkommen hier bei den wahren Bush-Pilots-Onlinefliegern ! :D
    Wir hatten schon mächtig Spass hier und fliegen wöchentlich, manchmal sogar mehrmals.

    Ja dann mal ein herzliches Dankeschön für diese Weihen, die mir zu teil wurden. :cool:


    @ Frank: danke für das Kompliment mit dem jungen Gemüse, ich könnte ja fast dein Vater sein ! (mit 12 gezeugt ??!!:D)


    @ Urs: doch, das ist ein Tarnanstrich. Die habe ich einem Zitronenfarmer in Jamaica abgekauft. :D

    Hallo ihr Grizzlys,


    jetzt habe ich gerade auf eurem Server gesehen, dass ihr montags Online fliegt und mich schon gefreut, dass ich dann öfters mitfliegen kann.
    Hab dann gelesen, dass hier auch dienstags geflogen wird (vorwiegend).:(
    Naja, ich werde es schon mal einrichten können.


    Vorstellen brauche ich mich glaube nicht, oder ? :D


    Auf jeden Fall viel Erfolg für dieses neue Projekt hier.